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Wanderlesung Nettersheim 2012 Bildquelle: unbekannt

Auch die Redakteure von Exbir sind nicht jeden Tag auf Weltreise. Gelegentlich steht sozusagen das genaue Gegenteil auf dem Programm: Wandern oder Städtetouren in der näheren und weiteren Heimat. Denn touristische Schätze und Kleinode gibt es bekanntlich fast überall zu entdecken. Zudem ist Lokalverbundenheit für eine wachsende Zahl von Menschen, auch jüngere, wieder ein Thema geworden, nicht zuletzt beim Wandern. Ende August zog es mich wieder einmal in das "Naturerlebnisdorf Nettersheim" in der Nordeifel. Schon mehrfach, u. a. während des 106. Deutschen Wandertages (2006) und auf einer Wanderlesung des Literaturhauses im Rahmen der "Criminale" (2010), war ich vor Ort - und fuhr stets zufrieden zurück nach Neuss, meine Heimatstadt am Niederrhein.

Auf dem Portal Urlaub-im-web.de habe ich ausführlich über beide Ausflüge nach Nettersheim berichtet und viele Sehenswürdigkeiten des Naturerlebnisdorfes beschrieben (einfach auf besagtem Portal in der seiteninternen Suchmaske das Stichwort "Nettersheim" eingeben).

In diesem Jahr, 2012, entschied ich mich erneut für eine Teilnahme an einer Wanderlesung im Rahmen der "Literatour Nettersheim". Der Veranstalter war, wie 2010, das Literaturhaus Nettersheim, d. h. die örtliche Gemeindebibliothek. Die Wanderlesung fand bereits im fünften Jahr statt, wobei natürlich die Autoren und die literarischen Themen von Wanderung zu Wanderung wechselten. Diesmal trug der Zingsheimer Autor Willi Hermanns seine Gedichte an insgesamt fünf Lesestationen vor. Hermanns ist Freizeitdichter im guten Sinne des Wortes und beschäftigt sich in seinen Werken mit Fragen des Alltags, der Familie, des Glaubens und des "Lebens" allgemein, aber auch mit Aspekten von Politik und Gesellschaft. Der Grundstil seiner Gedichte ist ruhig und heiter. Sein Ziel, die Zuhörer zum Nachdenken anzuregen, erreicht der Autor auf unaufdringliche und unprätenziöse Art. Dass die weltanschauliche Ausrichtung, die Hermanns Gedichte durchzieht und prägt, unverkennbar christlich, genauer: christlich-mystisch ist, störte daher auch atheistisch-materialistisch eingestellte Menschen, wie den Autor dieser Zeilen, nicht. Während der Wanderung konnten die Teilnehmer ausgiebig mit Hermanns über seine Ansichten diskutieren.

Willi Hermanns schrieb schon in der Zeit seiner Berufstätigkeit Gedichte (nach eigener Aussage wie andere Menschen Tagebucheinträge verfassen). Später, im Rentenalter, hat er dann mehrere Gedichtbände veröffentlicht, ohne damit kommerzielle Ziele zu verfolgen. Sein neuester Gedichtband, aus dem er auch während der Wanderlesung in Nettersheim vortrug, trägt den Titel "Im Himmel gibt’s ein Telefon".

Rund 20 Teilnehmer zählte die diesjährige, am 26. August durchgeführte, Wanderlesung. Das Spätsommerwetter war leider durchwachsen, Regen und Sonnenschein wechselten einander ab. Da aber alle Wanderteilnehmer mit Regenkleidung ausgestattet waren und Hermanns seine Gedichte in weiser Voraussicht ausgedruckt hatte und so die entsprechenden Blätter fürs Vorlesen in wasserdichte Klarsichtfolien schieben konnte, tat das mäßige Wetter dem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung keinen Abbruch. Der Stimmung der Teilnehmer ebenso wenig. Einige Lesungen wurden ohnehin an überdachten Stationen abgehalten. Nur die fleißigen Helfer, die an zwei Stationen gedeckte Tische zur Beköstigung der Wanderteilnehmer aufbauen mussten, hatten etwas mehr mit dem Wetter zu kämpfen.

Die Tour führte uns durch die reizvolle Natur der Gemeinde mit ihren Wäldern, Feldern und Wiesen. Die Strecke war so ausgewählt, dass sie auch von ungeübten Wandersleuten leicht bewältigt werden konnte. Startpunkt und erste Lesestation war die Gemeindebilbiotk, die anderen vier Lesestationen bildeten die sog. Nettersheimer Werkhäuser, der Römerweiher, eine Schutzhütte mit "Baumxylophon" und die Ahekapelle im Genfbachtal. Die Teilnahmegebühr für die Wanderlesung betrug 13 Euro pro Person.

Mein Fazit: Auch diesmal hat sich für mich der Ausflug in die kleine Eifelgemeinde gelohnt. Einige Impressionen von der Wanderlesung habe ich in meiner Exbir-Freunde Bildergalerie veröffentlicht.

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