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Der Surfsimulator Flowrider an Bord von ausgewählten Royal Caribbean Reiseberichte

Die Reiseroute war Port Liberty - Seetag - Port Canaveral - Cococay - Nassau - Seetag.

Seit 2008 sind mein Mann und ich begeisterte Kreuzfahrer und verbringen unseren Jahresurlaub immer auf einem Schiff.
Bisher starteten wir unsere Reisen ausschließlich von europäischen Häfen und waren vorwiegend im Mittelmeer unterwegs. Im Oktober 2018 ging es dann zum ersten Mal über den großen Teich. Unsere Kreuzfahrt begann in Bayonne am Kreuzfahrthafen Port Liberty. Wir hatten uns für folgende Route entschieden:

- Port Liberty
- Seetag
- Port Canaveral
- Cococay
- Nassau
- Seetag
- Seetag
- Port Liberty


New York steht auch Nachts nicht still.

    Die Anreise zum Hafen

Eine Reise, die ab Bayonne startet, ist prädestiniert für die Verbindung mit einem Aufenthalt in New York. Wir verzichteten daher auf ein Anreisepakt der Reederei und buchten einen Flug für drei Tage vor Beginn unserer Kreuzfahrt und den Rückflug zwei Tage nach dem Ende.
So blieben fünf Tage für New York. Unsere Flüge mit Singapore Airlines von Frankfurt aus kosteten 565,00 Euro pro Person. Von unserem Hotel in Queens mussten wir den Transfer zum Hafen selber organisieren. Gewählt haben wir die bequemste aber auch kostenintensivste Variante per Taxi. Inklusive Trinkgeld lagen die Kosten bei 180,00 Dollar.


    Einschiffen

Reibungslose Einschiffung, viele Aktivitäten an Seetagen und ein großartiges Schiff
Royal Caribbean ist unsere bevorzugte Reederei. Hervorragende Schiffe mit außergewöhnlichen Freizeitmöglichkeiten, Shows in Broadwayqualität und ausgesprochen freundliches Personal führten uns schon zum vierten Mal auf ein Schiff dieser Reederei.

Die Einschiffung verlief wie gewohnt zügig und reibungslos. Eine halbe Stunde früher als ursprünglich angegeben, betraten wir das herrliche Schiff. Da die Kabinen in der Regel dann noch nicht bezugsfertig sind, gönnten wir uns eine kleine Stärkung in einem der inkludierten Restaurants und erkundeten anschließend das Schiff.

Die „Anthem of the seas“ gehört zur Quantum-Klasse und lässt kaum einen Freizeitwunsch offen. Alle Highlights hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Aber ein paar ganze Besondere möchte ich an dieser Stelle hervorheben. Das Schiff verfügt über den „North Star“. Dabei handelt es sich um eine gläserne Aussichtsgondel, die die Gäste in etwa 90 Meter Höhe bringt und einen traumhaften Ausblick auf das Schiff von oben bietet. Sie wird regelmäßig bei passenden Wetterverhältnissen eingesetzt. Es empfiehlt sich direkt am Einschiffungstag eine Reservierung zu machen.

Die Fahrt mit dem „North Star“ ist im Reisepreis enthalten. Dieses trifft im Übrigen auf fast alle Aktivitäten an Bord zu. Wir nutzten die Seetage beispielsweise zum Bumper Cars fahren und Rollschuhlaufen. Alles Aktivitäten, die im wandelbaren „Sea Plex“ stattfinden. Zwei weitere Attraktionen sind der Surfsimulator „Flow Rider“ und das „Sky Diving“.

Für Showliebhaber steht ein fantastisches Theater zur Verfügung. Auf unserer Reise haben wir das eigens entwickelte Musical „The Gift“ und eine Inszenierung von „We will Rock you“ gesehen. Beides bot Unterhaltung auf Topniveau. Neben all der Action finden sich auf der „Anthem“ aber auch viele Oasen zum Relaxen. Besonders gerne lagen wir im „Solarium“. Ein Bereich nur für Erwachsene mit Whirlpools, Liegen vor großen Glasfronten, die einen herrlichen Blick auf das Meer ermöglichen, Bar und Restaurant. Langeweile kam an keinem der drei Seetage auf.


Die Rakete Saturn V im Kennedy Space Center, Florida

    Besuch bei den Raketen

Der erste Landgang führte uns zum Kennedy Space Center. Zugegeben, meine erste Wahl war der Besuch bei den Raketen nicht, da mich das Thema nicht besonders interessiert. Letztendlich sollte mich aber das Kennedy Space Center positiv überraschen.
Normalerweise organisieren wir unsere Ausflüge auf eigene Faust. Die Touren der Reedereien sind oftmals wesentlich teurer. Bei diesem Ausflug wäre aber letztlich keine große Preisersparnis vorhanden gewesen und so genossen wir die bequeme Variante. Gezahlt haben wir 84,00 Dollar pro Person für Transfer und Eintritt.

Ein Bus brachte uns hin und wir hatten bis abends frei verfügbare Zeit. Die Amerikaner wissen eindeutig, wie man große Ereignisse beeindruckend inszeniert. Es ist auch für Leute, die für Raumfahrt nicht viel übrig haben, faszinierend, die großen Raketen oder Equipment zu sehen. Filme und besondere Vorführungen zeigen wichtige Ereignisse der Raumfahrtgeschichte. Besonders toll empfand ich die Vorstellung der „Atlantis“. Es beginnt mit einer Filmvorführung und zu Anfang realisierte ich kaum, dass wir auf einmal mittendrin waren und vor der „Atlantis“ standen.


    Traumhafte Privatinsel

Am nachfolgenden Tag brachte uns die „Anthem“ auf die Bahamas nach Cococay. Hierbei handelt es sich um eine Privatinsel der Reederei. Per Tenderboot ging es hinüber.

Cococay ist wirklich das, was sich viele unter einer Trauminsel vorstellen. Wunderschöner Sandstrand, Palmen und türkisblaues Wasser. Empfangen wurden wir mit passender Livemusik. Vorbei an typisch bunten Häuschen, in denen es Souvenirs zu kaufen gab, schlenderten wir an den Strand und begaben uns auf eine der Liegen. Diese sind kostenfrei. Ebenso wie das Essen. Denn es kommt alles vom Schiff. Wer ein Getränkepaket gebucht hat, kann hier auch den ganzen Tag Getränke ohne Zusatzkosten bekommen. Wir verbrachten den Tag mit Baden, Schnorcheln und Sonnen. Sogar einen Rochen in freier Wildbahn konnten wir bestaunen. Gegen Aufpreis kann man auch Wassersportaktivitäten buchen.


    Ausflug zum berühmten Hotel „Atlantis“

Der letzte Stopp auf unserer Cruise war Nassau.
Mit herrlichem Blick auf das berühmte Hotel „Atlantis“ nahmen wir an Deck ein kleines Frühstück ein und gingen dann von Bord. Die mit den typisch bunten Häusern gesäumten Straßen luden zum Bummeln ein. Überall gab es Souvenirs und man konnte Einheimische bei der Ausführung ihres Kunsthandwerkes beobachten. Nassau hat Charme, keine Frage.

Doch wenn man schon hier ist, darf eine Fahrt nach Paradise Island nicht fehlen. Die Hin- und Rückfahrt mit einem kleinen Boot kostet nur 8,00 Dollar pro Person. Schon diese Bootstour an sich ist wunderschön. Vorbei an der Villa von Nicolas Cage erreicht man binnen etwa 10 Minuten die Insel.
Der Name ist Programm. Wir fühlten uns wie im Paradies, als wir Richtung „Atlantis“ spazierten. Einige Bereiche des Hotels sind für jedermann zugänglich. Von innen und außen ein beeindruckendes Gebäude. Zurück in Nassau genossen wir noch ein wenig das Flair, bevor es zurück auf das Schiff ging.

Zwei Tage später legten wir bei Regen wieder in Bayonne an. Für die letzten zwei Tage vor dem Rückflug hatten wir ein Hotel in New Jersey. Somit lagen die Transferkosten dieses Mal „nur“ bei um die 70,00 Dollar. In New York City schien zum Glück die Sonne, sodass unsere traumhafte Reise einen entsprechend schönen Abschluss fand. (ex)

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