Ein Airbus A380 von Emirates beim Start in Dubai. Künftig werden diese Flugzeuge mit vier Klassen ausgestattet sein.  Während in der First-Class Luxus pur und Duschen zur Verfügung stehen, muss man in der "Basic-Economy" Klasse für Aufgabgegepcä zahlen.  Foto: Christian Maskos

Emirates ist aktuell der größte Betreiber des Riesenjumbos Airbus A 380 - doch bei dem Superlativ soll es nicht bleiben: In einigen Jahren wird die Airline aus den Emiraten nach Schätzungen der IATA die größte Fluglinie der Welt werden - und das bei einem überschaubaren Heimatmarkt. Punktet Emirates bislang vor allem mit extrem guten Service zu konkurrenzfähigen Preisen will der Carrier jetzt auch im Günstigsegment angreifen.

von Christian Maskos

Künftig geht es ab 99GBP von London nach Dubai, Aufgabgegepäck kostet aber extra.  Trotzdem eine gute neue Option.  Foto: Christian MaskosDas Rezept ist denkbar einfach: "Durch die Umstellung vieler Routen nach Asien, Australien und Europa auf den Airbus A 380 in kommenden Monaten wird die Kapazität deutlich erhöht. Das versetzt uns in die Lage eine neue vierte Klasse unter dem Namen Economy-Basic einzuführen", erläutert die Fluglinie. Wie bei einem Billigflieger wird hier nur der Sitz gekauft, Zusatzleistungen wie Aufgabegepäck, warme Menüs und Softdrinks so wie alkoholische Getränke seien dann an Bord zu erwerben. Damit will Emirates mit Jetstar, Air Asia und der neuen Billigflugtochter Flyscoot im asiatischen Markt und auf den Strecken nach Down Under punkten. Im Gegensatz zu der Konkurrenz bleibt Emirates sich treu: Auch das billigste Produkt "Economy-Basic" soll über dem Niveau der Konkurrenz liegen - immerhin solle fliegen mit Emirates auch dort Spaß machen. Ähnlich wie bereits beim eigenen Billigflieger FlyDubai wird es Monitore im Vordersitz mit einem Bordunterhaltungssystem geben. Zwei Filme pro Langstreckenflug und eine Auswahl an Spielen und die Fluginformation sind kostenfrei nutzbar. Gegen eine Gebühr die mit der Kreditkarte direkt an Bord entrichtet werden muss, kann der Passagier zudem aus einer Datenbank mit mehr als 150 Filmen auswählen. Jeder Film kostet 10 AED, in etwa 2€. Auch die Kopfhörer sind in der Economy-Basic-Klasse kostenpflichtig. Auch ein Sandwich oder Baguette und Wasser und Tee werden gratis gereicht - alle anderen Getränke und Snacks sind kostenpflichtig.

Das neue Produkt ist zunächst nur auf den Strecken verfügbar die mit dem Airbus A 380 bedient werden. Zunächst wird es 34 Sitze pro Flugstrecke in der neuen Billigklasse geben, die am hinteren Ende des Unterdecks eingebaut wird.

Passagiere die in dieser Buchungsklasse reisen und einen Status bei Emirates haben, bekommen dennoch Zutritt zur Lounge am Heimatflughafen in Dubai, nicht aber an Außenstationen. Es können auch Umsteigeverbindungen gebucht werden.

Neben der Einführung im Airbus A 380, soll zudem ab dem 04. September mit einem Airbus A 330 auch der Londoner Billigflughafen Stansted angeflogen werden - allerdings in einer drei Klassenkonfiguration: Economy Basic, Economy und Business. London ist das wichtigste Ziel im Netzwerk von Emirates, welche bereit mehrmals täglich mit Boeing 777-300 und Airbus A 380-800 nach London-Heathrow und London-Gatwick fliegt.

Die erste Destination in Deutschland die den neuen Economy-Basic-Service bekommt ist Frankfurt. Der Service wird voraussichtlich ab dem kommenden Winterflugplan ab der Mainmetropole eingeführt.

Die Tickets werden in Kürze direkt auf der Webseite von Emirates zu Buchung freigegeben. Die Preise sollen um bis 40% unter den normalen Economy-Tarifen liegen. Der Einführungspreis für London-Dubai beträgt 99 GBP inklusive aller Steuern Gebühren, London-Sydney via Dubai 600 GBP. Als erste Destinationen werden London-Heathrow, Sydney, Auckland, Hong-Kong, Seoul, Manchester und Bangkok mit dem neuen Produkt bedient. Auf den Flügen in die USA und Kanada soll es die Economy-Basic-Klasse nach derzeitigem Stand nicht geben.

Fluggäste die in der Basic-Economy-Klasse nach Dubai reisen, können übrigens - sofern mindestens drei Stunden zwischen den Flügen liegen - Weiterflüge in der arabischen Region mit flydubai in einem Vorgang buchen. Das Aufgabegegepäck- sofern erworben - kann aber nicht durchgecheckt werden sondern muss in Dubai abgeholt und im Terminal II bei flydubai neu aufgegeben werden. Wer ohne Aufgabgepäck reist, kann im Transitbereich bleiben und die Terminals mit einem Bus wechseln.

Zu Emirates

Auch dies war ein Aprilscherz. Es wird keine vierte Klasse bei Emirates geben.



Kommentare
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JoaquimG  - This is for real?   |01.04.2012 13:10:07
This is for real or its an April's fool?
I think new fares are cool!
Thanks for
your news!
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