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Die Costa Delizosa vor Curacao: Planschen an Land oder auf dem Schiff.  Foto: Christian MaskosTraumhaft lange Sandstrände und Palmen, kristallklares Wasser. Viele Postkarten und Kalendermotive werden an den endlosen feinen Sandstränden der Karibik aufgenommen. Mit endlos langen Sandstränden und Palmen kann auch Florida punkten - egal ob Atlantik oder die tendenziell noch schönere und wärmere Golfküste. Doch Florida punktet auch städtisch: Megametropolen wie Miami, Orlando, Tampa kombinieren Badespaß mit tollen Freizeitparks, exquisiten Diningoptionen und Partylocations wie South Beach in Miami. Für alle die sich nicht entscheiden können, bietet sich eine Kombination von karibischen Flair und amerikanischer Unterhaltungs- und Adventureindustrie an.
Die günstigste  und komfortabelste Möglichkeit von Florida aus ist dabei meist die Kreuzfahrt - denn ab Miami und Port Everglades in Ft. Lauderdale gibt es regelmäßig extrem billige Kreuzfahrten auf die Bahamas und die Karibik.

Floridas Traumstrände, hier in Ft. Lauderdale. Foto:MaskosEinwöchige Kreuzfahrten gibt es entweder bei früher Vorausbuchung oder relativ kurzfristig bei freien Kapazitäten oft schon ab etwa 189$ bis 209$, wobei man meist zwei oder drei verschiedene Inseln anläuft. Der größte Vorteil ist natürlich, dass keine Übernachtungskosten vor Ort in der Karibik anfallen, wo Hotelpreise je nach Insel durhaus gesalzen sein können und zum Teil erst ab 40€ bis 50€ pro Nacht starten. Der Nachteil ist, dass man zumeist nur einen Tag pro Insel hat, oft also nur die Haupstadt und ein bis zwei Highlights anschauen kann. In der Regel docken die Kreuzfahrtschiffe morgens gegen 08:00 Uhr an und fahren gegen 18:00 oder 19:00 Uhr wieder ab. Ideal, da man so auch an Bord frühstücken und Abendessen kann. Die angeblich obligatorische Service-Charge (Trinkgelder) kann man übrigens am Vorabend vor dem Ende der Kreuzfahrt problemlos ausbuchen und auf 0 setzen lassen. Das hat zumindest auf unseren eigenen Kreuzfahrten stets hervorragend funktioniert.

Traumstrände der Karibik, hier Cable Beach auf den Bahamas.  Foto: Christian MaskosBesonders hervorzuheben sind dabei die Anbieter Norwegian Cruise Line mit ihrem Free-Style-Konzept, wo ihr jederzeit Essen und Trinken könnt soviel ihr wollt und auch die meisten Shows und Aktivitäten an Bord kostenfrei sind. Auf der Norwegian Epic zum Beispiel, einem der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, aktuell in Miami gebased - ist sogar der Frühstücksservice aufs Zimmer inkludiert. Einige Reedereien bieten Essen und Getränke nur zu festen Zeiten (Frühstück, Mittag, Abendbrot) an. Auch das ist kein Problem, man kann ja einige Getränke und ein paar Snacks mit an Bord nehmen - jedoch sollte man diese nur dann buchen wenn diese deutlich billiger sind.

Die meisten Reedereien besitzen zudem auf den Bahamas exklusive Privatinseln, die auf Kreuzfahrten ab New York/Boston/Baltimore sowie ab Florida auf nahezu jeder Tour angefahren werden. So besitzt Royal Caribbean die Privatinsel Little Stirrup Cay (auch als CocoCay bekannt), Norwegian Cruise Line die Great Stirrup Cay sowie Disney Cruise Lines die Privatinsel Castaway Cay. Die international bekannte Reederei Carnival Cruises nutzt hierbei ebenfalls auf den meisten Kreuzfahrten in die Karibik Little Stirrup Car. Auch Princess Cruises, die eine breite Auswahl von günstigen/bezahlbaren Karibik-Kreuzfahrten anbieten, besitzt eine Privatinsel namens Princess Cay. 

Besonders erwähnenswert ist, dass die Reedereien auf den jeweiligen Privatinseln für alle Gäste am Strand ein kostenloses üppiges Buffet mit leichten Salaten, warmen Bestandteilen und vielen leckeren Desserts aufbauen, damit man mittags zur Mittagessen-Zeit nicht den Strandbesuch abrechen muss, da die Schiffe auf den Privatinseln meist tendern. Dazu sind über die Reedereien im Vorraus auf den jeweiligen Privatinseln für den Stop weitere Extras wie private Verandas, Jetski's und Schwimmreifen gegen Aufpreis reservierbar, um den Stop aufzupeppen. Wir empfehlen hier allerdings eine frühe Reservierung der Extras, damit ihr auch sicher in den Genuss der "Add-Ons" kommt. Auch Inselführungen (gegen Gebühr) sind meist im Vorraus reservierbar. 

Einige Schiffe wie die Norwegian Epic haben auch einen ganzen "Aqua-Park"  mit Whirpool, Rutschen und Wasserspielen für Kindern an Bord.  Foto: Christian MaskosIn der unteren Preisregion dürfte Norwegian Cruise Line mit Abstand das beste Preis/Leistungs-Verhältnis bieten. Hier bekommt ihr vieles, was z.B. bei der teilweise geringfügig teueren Royal Caribbean Cruises für Suite-Gäste vorbehalten ist, umsonst. Als Beispiel sei das berühmte "Egg Benedict with Salmon" (Ei Benedikt mit Lachs) als Bestandteil des Frühstücks genannt, was bei Royal Caribbean in den billigen Kabinen aufpreispflichtig ist. Auch sind bei Royal Caribbean auf vielen Schiffen - auch beim neuesten Flottenmitglied, der Quantum of the Seas - beim Frühstück mit Lieferung auf die Kabine nur die Bestandteile des "Continental Breakfasts" (wie Müsli, O/A-Saft, Danish Pastries) umsonst. Warme Sachen wie Rührei, gekochtes Ei und Co. kosten bei Royal Caribbean hohe Aufpreise. Auch kosten Lieferungen (ausser Bestandteile des "Continental Breakfasts" während der normalen Frühstückszeiten) auf die Kabine eine zusätzliche Gebühr. Bei Norwegian Cruise Line könnt ihr euch hingegen vor und nach dem Frühstück auch warme Sachen wie warme Sandwiches auf die Kabine rund um die Uhr kostenfrei liefern lassen. Wer also mit dem Gedanken spielt, den ein oder anderen abendlichen/nächtlichen Snack auf der Kabine/oder auf dem Balkon einzunehmen, sollte lieber Norwegian Cruise Line als Royal Caribbean wählen.

Sonnen, Rutschen oder Fußball -  auf modernen Kreuzfahrtschiffen wird dem Gast nicht langweilig.  Foto: Christian MaskosWer aber hingegen auch bereit ist, ein wenig mehr (meist 10-20 Euro/pro Kalendertag) auszugeben, dürfte hingegen mit einer Kreuzfahrt mit Princess Cruises zufrieden werden, da dort der kulinarische Standard noch ein wenig höher als bei anderen günstigen Reedereien ist. Entertainment, Spa/Wellness-Anwendungen und Service-Qualität sind aber trotz der hohen Passagieranzahl bei jeder Reederei hervorragend, oftmals sogar besser als in einigen erstklassigen 5*-Hotels, die ja i.d.R. 150-250 Euro pro Tag kosten. 

Familien mit kleinen Kindern dürften mit der erstklassigen Disney Cruise Line sehr viel Spass haben. Auch wenn man es zuerst von Disney nicht vermutet, ist das Serviceniveau und die Qualität der Speisen bei Disney Cruise Line erstklassig, wenn auch Disney Cruises nicht unbedingt zu den günstigsten Anbietern in der Branche gehöhrt. Allerdings empfehlen wir Single- und Pärchen-Reisende Disney Cruises nur, sofern ihr die Figuren von Disney mögt, da der Anbieter sich natürlich auf Familien mit kleinen Kindern spezialisiert hat. Morgens und teilweise auch Abends laufen so die bekannten Disney-Figuren Mickey Mouse, Goofy und Co. durch die Restaurants.

Kreuzfahrtschiffe, hier die Liberty of the Seas und die Epic, im Hafen.  Foto: Christian MaskosWie bereits weiter oben geschrieben, kostet eine Kreuzfahrt bei den günstigeren Reedereien heute in der Nebensaison oft nur noch 60-70 Euro für 2 Personen ink. All Inclusive (ink. Wasser, Tee, Säfte und Kaffee). Da aber das Essen selbst in den inkludierten Bedienrestaurants (a-la-Carte) bei den den günstigen Reedereien wie Norwegian Cruise Line, Carnival, hingegen oftmals 5*-Standard hat, sieht man hier recht deutlich, dass es mittlerweile nichts mehr besseres als eine Kreuzfahrt gibt, sofern ihr stilvoll reisen wollt, aber ihr euch gleichzeitig auch gleich mehrere Ziele auf einer Reiseroute ansehen wollt. 

Kreuzfahrten in der Karibik ab Miami und Ft. Lauderdale findet Ihr unter anderem bei ab-in-den-urlaub.de, Logitravel, e-hoi.de oder bei Cruise-Direct.

Spirit ist der einzige echte Billigflieger der von den USA in die Karibik fliegt.  Foto: Christian MaskosWer lieber länger an einem Ort bleibt, hat die Möglichkeit die USA und die Karibik mit dem Billigflieger zu kombinieren. Insbesondere Billigflieger Spirit hat ein ausgedehntes Karibiknetz ab dem Flughafen Ft. Lauderdale mit Tarifen teils ab 39$ in Aktionen z.B. nach San Juan auf Puerto Rico. Spirit fliegt unter anderem nach  Punta Cana, Santiago (DomRep), Port au prince, Santo Domingo, Aguadilla, San Juan, St. Maarten, St. Thomas, Kingston, Montego Bay, Aruba sowie Cancun, Toluca, Panama-City oder San Pedro Sula. Hier gibt es auch tolle Möglichkeiten doppelt zu sparen und Oneways zu nutzen: So kann man z.B. mit Jetairfly günstige Oneways aus Brüssel nach Orlando Sanford oder Miami oder mit Norwegian nach Orlando Int´l und Ft. Lauderdale ab etwa 130€ oneway bei Norwegian ab Oslo oder Kopenhagen oder ab 149€ bei Jetairfly aus Brüssel buchen.

Nach Brüssel und Kopenhagen kommt man leicht und günstig ab 19€ bzw. 29€ mit dem Europaspecial der deutschen Bahn, nach Oslo-Rygge fliegt Ryanair als Zubringer ab 19,99€ z.B. aus Berlin-Schönefeld. Von Ft. Lauderdale braucht man dann nur einen Onewayflug zu seiner Wunschdestination in der Karibik und kann z.B. mit Jetairfly oder Condor oder aber auch auf Meilen z.B. mit Air Berlin oder mit United mit Umstieg aus den USA zurückfliegen. Jetairfly fliegt z.B. von Santo Domingo, Punta Cana und Montego Bay zurück nach Brüssel ab 149€ pro Strecke, wobei es kurzfristig in der Regel billiger ist, so dass sich das zocken lohnt erst während der Reise den Rückflug zu buchen. Das ist kein Problem, da die meisten Karibikinseln ohnehin kein Rückflugticket kontrollieren. Condor fliegt günstig - auch als Oneway z.B. von San Juan nach Frankfurt. (C, M)

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