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sparen buchen, Clever online buchen: Machen Sie um Anbieter mit Ticket-Service-Charge einen großen Bogen: Wir verraten wie Sie ohne Abzockgebühren buchen können.  ©Maskos

Cheaptickets.de , der Name klingt verheißungsvoll, doch „cheap" sind die Tickets dort zumeist nicht. Dasselbe gilt für Opodo, Expedia, TerminalA, Bravofly und die meisten Flugsuchmaschinen. Denn zumeist wird eine Ticketservicecharge in den Ticketpreis addiert, oder extra ausgewiesen im letzten Buchungsschritt aufgeschlagen.
Wir zeigen die fiesesten Abzocktricks und verraten Mittel- und Wege günstig an ihr Ticket zu kommen:

Denn mindestens eine Möglichkeit ohne Zusatzkosten das Ticket zum Werbepreis zu buchen muss jede Airline bieten: Das ist Gesetz.

Leoni will mit ihrer Freundin über die Karnevalstage nach Barcelona fliegen. Cheaptickets, das klingt günstig findet die Azubine, und hat auch schnell ein paar Tickets gefunden: Mit Ryanair soll es für 15,99 nach Gerona gehen, das ist irgendwo bei Barcelona. Wie weit weg, das verrät Cheaptickets nicht.
Die 23-Jährige will den Flug buchen, denn 15,99, das klingt fair. Cheaptickets will alles Wissen, Name, mehrere Telefonnummern, Vielfliegernummern und Geburtsdatum. Nach der Eingabe der Daten auf der Zahlungsseite dann der Schock: Cheaptickets will pro Person und Flugstrecke weitere 19,50 Euro Ticket-Service Charge. Noch ein Klick und der Flug wäre gebucht.
Viele Kunden, genervt von der Eingabe der Daten würden einfach weiter buchen, statt die Zeit aufzubringen bei anderen Anbietern von vorne zu starten. Doch Leoni ist sauer und bricht ab und sucht den Flug bei der Airline selbst: Und oh Wunder: Bei Ryanair gibt es den Flug für 5 Euro, inklusive aller Steuern und Gebühren.

Da Cheaptickets sich dieser Schwäche bewusst ist, platziert das Unternehmen regelmäßig Gutscheine in Höhe der Ticketservicecharge bei verschiedensten Promoaktionen, so dass die Flüge hier auch zum realistischen Preis gebucht werden können. Gemeinsam mit einem Cashbackprogramm kann auf diesem Weg sogar bei Cheaptickets eine Ersparnis herausgeholt werden.

Generell gilt: Die Anbieter von Buchungsmaschinen wollen auch Leben, müssen deshalb etwas auf den Ticketpreis aufschlagen, da die allermeisten Airlines heute keine Provision mehr zahlen. Somit ist eine Buchung bei Opodo oder Expedia fast immer teurer als bei den Airlines selbst. Zumindest bei Billigfliegern.

Doch auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel Immer? Nein nicht immer, denn einige Airlines wie Air Berlin oder Lufthansa verlangen für die Buchung auf ihrer Webseite für Endkunden eine Ticketservicecharge zwischen fünf und 15 Euro, so das eine Buchung über eine Buchungsmaschine wie Expedia Sinn macht, da diese als Reisebüro ohne diese Charge einbuchen können und ein Teil der Ersparnis an den Kunden weitergeben.
In den Berechnungen sollten auch Gutscheinaktionen und Cashbackprogramme berücksichtigt werden. Insbesondere bei Expedia, kann durch die Verwendung von Cashbackprogrammen bei Familienreisen eine Menge gespart werden, da Expedia 3-5% des Reisepreises zurückzahlt und teilweise noch einige Euros günstiger ist als eine Buchung z.B. über Lufthansa.de.
Doch über Lufthansa USA oder Lufthansa Irland kann zum Teil auch bei der Airline selbst noch ohne Ticketservicecharge gebucht werde, zudem kann es insbesondere auf der amerikanischen Seiten durch Einsparungen durch den Dollarkurs kommen.

Wenn sie wirklich Wissen wollen was der Flug bei der Airline selbst kostet, nutzen sie Expedia, Opodo und Co zur Suche und schauen Sie dann bei den ausgeworfenen Airlines selbst nach. Meist bekommen sie den Tarif hier günstiger. Das macht zwar Arbeit, spart aber Bares.

Zudem können sie sich bei Problemen mit Flugzeitenänderungen direkt an die Airline wenden und sparen den nervigen Umweg über Dritte.

Auch im Falle eines Nichtantritts ist es besser über die Airline zu buchen: Denn Steuern und Gebühren sind zu erstatten. Die Airlines nehmen für diesen Vorgang zumeist eine Gebühr erstatten aber problemlos. Haben Sie über ein Reisebüro gebucht, läuft die Erstattung über diese Büros, und diese lassen sich das ganze mit unsinnigen, teils 100% Stornoquoten oder bis zu 35 Euro Bearbeitungsgebühr für eine Überweisung teuer bezahlen.

Deshalb Vorsicht vor den Reisebüros: Das meiste können Sie selber viel günstiger.

18.01.2010 txt Chris

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