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Exbir-Kommentar: Das bei den hohen Flugpreisens der Lufthansa noch Kreditkartengebühren aufgeschlagen wird, gleicht "Abzocke".

Lufthansa führt neue Kreditkartengebühren ein: Profitieren tun davon vor allem die Buchenden zum Aktionspreis und die Kunden mit Extrem teuren Tickets der First und Business-Class bzw. Full-Flex-Eco-Tarifen - da die Gebühren auf 25€ gedeckelt werden.

Die Airlines der Lufthansagruppe wollen demnächst 1,65% Kreditkartengebühren für jede Transaktion mit dem an sich einzig normalen Zahlmittel für Flugbuchungen (wer zahlt schon per Cash, Datenkraken wie PayPal oder altmodischer Lastschrift) einführen. Die Gebühr soll auf allen Vertriebskanälen - also auch auf GDS-Buchungen zuzüglich der bestehenden GDS-Gebühr aufgeschlagen werden. Die Änderung der OPC - so der Fachausdruck (Optional Payment Charge) wird zum 31.05 eingeführt. Bislang mussten Kunden Domestic 5€, 8€ für Europaflüge und 16€ auf Langstrecken blechen - wenn Sie mit einer Kreditkarte zahlen wollten. Kreditkartenzahlungen sind für die Reisenden bei Hochpreisbuchungen - wie es bei Lufthansa ja stets sind - meist unverzichtbar, da viele Versicherungen die in den meisten Kreditkarten inkludiert sind - oft nur dann gelten, wenn die Reise mit dieser Karte bezahlt wurde.

Zudem sammeln die meisten Kunden Meilen bei der Bezahlung. Die Gebühren werden auch auf die Lufthansa-Kreditkarten erhoben und sind somit praktisch für den Normalverbraucher nicht zu umgehen.

Gerade bei Langstreckenflügen macht es daher Sinn, die Flüge -sofern auch ein Segment auf dem Partner dabei ist - auf einen Ticket-Stock der Star Alliance-Partner z.B. von United Airlines einzubuchen, um diesen Wahnsinn zu umgehen. Einige Online-Reisebüros sind bereits dazu übergegangen, dies so zu handhaben und 220er Stocks zu vermeiden - wenn möglich.

Immerhin werden Kunden von Aktionstarifen und dem Einstiegspreis profitieren. Wer ein 89€, 99€ oder 129€ Ticket kauft, wird im Vergleich zur bisherigen Regelung sparen. Profitieren von der Deckelung auf 25€ tun vor allem diejenigen, denen Zusatzgebühren nicht weh tun: Reisende in Business &First-Class. Sicherlich würde kein Business oder First-Kunde wegen 50€ oder 100€ Kreditkartengebühr auf seinen Flug verzichten. Zum Vergleich - bei Emirates, Etihad und anderen Qualitätsairlines fällt keine Keditkartengebühr an. Dies ist eigentlich ein Merkmal von Low-Cost-Airlines - wo es um den niedrigsten Werbepreis geht - man aber Hürden einbauen muss - damit nur smarte Nutzer diesen bekommen (z.B. früher Ryanair&easyJet mit Entropay-Zahlung). Bei Premium-Airlines - was Lufthansa selbst behauptet zu sein - sind solche Gebühren ungewöhnlich - da man den hohen Preis ja damit erklären will, dass alles inklusive ist und man eben nicht wie bei einem LCC Zusatzleistungen kaufen muss. Für Lufthansa ein weiterer Schritt in Richtung undefinierbarer Misch-Marsch-Airline mit hohen Preisen.

Aktuell zeigt sich deutlich, dass hohe Flugpreise akzeptiert werden, wenn ein Premium-Produkt geboten wird, wie bei Cathay Pacific, ANA oder Singapore Airlines - allesamt nicht verdächtig, Flugzeuge über den Preis zu füllen. Das Gegenteil ist das Bausteinprizip, wo der Flug 0,01€ oder 1€ kostet - also nahe den Realkosten der Airline - und dann alle Sonderwünsche aufgeschlagen werden, die insbesondere Business-Reisende und Wenigflieger haben wie Gepäck, Kreditkartengebühren etc.
Alle Informationen zur Neureglegung bei Lufthansa

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