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Eine Boeing 747-400 von Lufthansa im Anflug auf Frankfurt.  Foto: Christian MaskosCarsten Spohr hatte angekündigt die Lufthansa für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv machen zu wollen und legt nach der Aufnahme zahlreicher neuer attraktiven Touristikstrecken nach: Lufthansa führt ab dem kommenden Winterflugplan erstmal eine fünfte Service-Klasse auf der Langstrecke ein um so alle Kundenwünsche bedienen zu können: Die Economy-Klasse wird dann in drei Kategorien unterteilt: Premium-Economy, Classic-Economy und Basic-Economy. Zudem entfällt der Zwang Aufgabegepäck zwangsweise mitbezahlen zu müssen in Basic-Economy und Classic-Economy. Zusammen mit First und Business-Class sind damit bis zu fünf Serviceklassen buchbar. Air New Zealand bietet schon länger "Seat-Only" -Langstreckentarife an.
Fliegen ala Carte heisst das neue Motto in den beiden neuen Economy-Klassen. Die Classic-Economy bietet künftig die Option zwei Handgepäckstücke mit maximal 8kg kostenfrei zu mitzuführen und bietet weiterhin vergleichbar mit der aktuellen Economy-Class Meal& Getränkeservice und Inflight-Entertainment und kostenfreien Zugang zum WC. Passagiere können sich aber die Flugreise mit Service-Paketen angenehmer gestalten: So soll es ab etwa 50€ ein zubuchbares Packages für "Alkoholische Getränke" geben so dass Passagier in der Basic-Economy-Class auch ausgelesene Weine trinken können. Zudem kann eine Auswahl von mehr als 50 Hot-Meals im voraus - bis maximal 48 Stunden vor dem Abflug - online ausgewählt werden. Damit will die Lufthansa der steigenden Indivdualisierung Rechnung tragen - so dass jeder Passagier ein Wunschessen bekommen kann. Die Menüs starten ab etwa 12€ und kosten bis zu 40€. Damit kann auch ein Kunde in der BasicEconomy nun über den Wolken schlemmen wie zuvor nur in der Business-Class. Sogar Metallbesteckt und echtes Porzelann soll zubuchbar sein - so ein hochrangiger Lufthansa Manager. Auch Fans des Aufgabegepäcks können zwischen attraktiven Pakten mit 10kg 15kg, 20kg oder 32kg wählen. Die Preise sollen je nach Streckenlänge gestaffelt sein und schon bei nur 25€ für 10kg Freigepäckmenge beginnen. Die Flugpreise in der Classic -Economy sollen auf dem Niveau der bisherigen Economy-Class der Lufthansa liegen. 

Für preissensible Kunden wird es bei Lufthansa eine Basic-Economy-Class einführen. Hier sollen die Flugpreise deutlich günstiger sein und auf einem ähnlichen Nivea liegen wie bei Billigtochter Eurowings. Bis zu 30 Sitzplätze sollen dafür im hinteren Teil der Flugzeuge reserviert werden. Hier werden die aus der Europaflotte bekannten NEK-Sitze sein - allerdings mit einem deutlich geringeren Abstand. "Wir haben uns mehrfach die Dubai-Strecken von Wizzair angeschaut. Dort akzeptieren preissensible Passagiere im rückwärtigen Teil lieber einen geringen Sitzabstand anstatt für 10€ einen Premiumsitz mit mehr Abstand im vordere Teil zu erwerben: Das zeigt eindeutig das es vielen Passagieren nur auf den Preis ankommt" - erklärt ein Lufthansa-Manager der aber nicht namentlich zitiert werden möchte.

Die neue Basic-Economy enthält ausschließlich einen Sitzplatz - so wie 2 WC-Besuche pro Flugreise, so wie ein kleines Handgepäckstück (30x30x25) wie eine Kameratasche oder einen Damenhandtasche. Das Handgepäckstück wird damit aber deutlich kleiner ausfallen als die großzügige Variante von Wizzair.

Großes Handgepäck (55x45x25) kann gegen 30€ pro Fluggast/Strecke hinzugebucht werden. Ein Preis steht noch nicht fest - soll sich aber Markt orientieren und im Bereich von 25€ bis 30€ liegen. Aufgaegepäck kann in diesem Tarif nicht mitgeführt werden. Wer mit Aufgabegepäck (gegen Gebühr) reisen möchte muss den Economy-Classic-Tarif buchen - so Lufthansa Passage-Chef Jens Bischof.

Kunden haben aber die Möglichkeit mit maßgeschneiderten Zusatzleistungen das Flugerlebnis aufzuwerten: So besteht die Möglichkeit attraktive Meal&getränkepackages käuflich zu erwerben. So soll es zum Beispiel für 9,99€ ein Basic-Package geben das unbegrenzt Wasser, Kaffee und Tee beinhaltet. Ein Package mit Soft-Drinks soll ab 25€ zubuchbar sein. Natürlich können Kunden bei der Crew Softdrinks und Snacks zu kaufen. "Kekse, Muffins, Gummibären und Chips" werden wir immer zum Verkauf anbieten haben falls kein Meal geordert wurde und der Kunde Hunger hat.

Die Sitze werden kein Bordunterhaltungsystem enthalten - jedoch können I-Pads gegen Gebühr gemietet werden. Die Möglichkeit bis zu 25% Status&Prämienmeilen zu sammeln kann ebenfalls als optionale Zusatzleistung ausgewählt werden - ein Preis für diesen Servie steht noch nicht fest.

Der Check-In mit ausgedruckter Bordkarte ist kostenfrei. Der Mobile-Check-In kostet 5€ und der Airport-Check-In 15€.

Die Premium-Economy-Class wird auf dem aktuellen Stand bleiben und weiterhin kostenfreies Aufgabegeüäck ermöglichen und soll zukünftig vor allem Geschäftsreisende ansprechen die aufgrund der Copnay-Policies keine Business-Class buchen dürfen.

Für die Neuregelung beim WC-Zutritt soll eine neue Technologie mit Scanner sorgen:  Zuletzt hatte es in Fachforen  sehr emotionale Diskussionen über die Fremdnutzung von WC´s aus anderen Buchungsklassen gegeben - zum Beispiel ob ein Business-Class-Passagier berechtigt sei die First-Class-Toilette zu nutzen oder umgekehrt. Deshalb hatte Lufthansa das Projekt XT600 in Auftrag gegeben, so dass jeder Passagier nur die seiner Serviceklasse zugewiesene Toilette nutzen kann.  Da dieser Einbau ohnehin geplant war kann so auch der Zutritt für Economy-Basic-Passagier begrenzt werden.   Zusätzliche Zutrittskarten - wahleise für mehrfache Nutzung während eines Fluges für 5€ oder einmalige Nutzung für 1€ können bei den Flugbegleitern erworben werden. Euro, US-Dollar und Britische Pfund werden als Zahlmittel akzeptiert - Kreditkarten erst ab einem Warenwert von 10€.

Eingeführt werden die Neurungen bereits zum Winterflugplan 15/15 auf ausgewählten Lufthansastrecken mit einem hohem Anteil von Privatreisenden und zunächst nur für Abflüge aus Frankfurt. Zu den Teststrecken gehören vor allem die intern als "Jump-Routen"  geplanten Strecken aber auch Klassiker:  Der neue Service ist von und  New York (JFK), Bangkok, Rio de Janeiro, Tampa, Miami, Orlando, Cancun, Panama-City, Mauritius und auf die Malediven geplant.
bei einem erfolgreichen Probelauf soll das System dann auf alle Strecken angewendet werden.  Auch auf der Kurzstrecke wird ürigens Konzernweit ab dem kommenden Winterflugplan die altmodische Aufgabegepäck mitbezahlung gestoppt und Tarife ohne  selbiges angeboten.  Fluggäste können natürlich auch auch den Europa-Flügen von AUA, Swiss, Brussels Airlines, lufthansa, Eurowings und Germanwings gegen Gebühr altmodisches Gepäck aufgeben.

Exbir-Meinung: Wenn der Grundpreis stimmt z.B. 99€ Oneway -  dann ist das ein richtiger Schritt.  Viele Passagiere benötigen keinen Luxus und die teuren Servicepakete kann man umgehen in dem man vorher bei McDonalds ein paar Burger mitnimmt und in Ländern mit guter Trinkwasserqualität "Hahn-Wasser" mitführt.    Die extreme Beschränkung des Ahndgepäcks dürfte eine Herausforderung werden - sollte aber irgendwie machbar sein.   Bis jetzt haben smarte Passagiere noch für jede Einschränkung Lösungen gefunden.  Dennoch erscheint uns der Seat-Only-Tarif von Air New Zealand weit logischer und ausgereifter -  insbesondere das man Getränke über das Bordunterhaltungsystem mit der Kreditkarte am Platz ordern kann.  Das fehlt bei bei dem LH-Konzept komplett.

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