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Norwegian startet ab diesen Winter von Deutschland nach Spanien und will bald on ganz Europa aus Langstrecken anbieten.  Foto: Christian MaskosDie Günstiglangstrecke kommt nach Zentraleuropa: Norwegian hat angekündigt ab weiteren Städten in Europa Langstreckenflügen zu günstigen Preisen und im modernen und flexiblen Onewaytarifsystem anzubieten. Die Günstigfluglinie aus dem hohen Norden hatte letztes Jahr die Billiglangstrecke zunächst ab Skandinavien gestartet. Aufgrund des Erfolgs des Modells starten die Norweger ab Juli auch ab London nach New York, Ft- Lauderdale und Los Angeles und damit in den umlämpften Markt zwischen UK und den USA ein. Der Einstiegspreis ligt dabei bei 149 GBP nach New York und 179 GBP nach Ft. Lauderdale und 199 GBP nach Los Angeles. Das ist nicht viel billiger als die Promo-Tarife der Konkurrenz, dafür aber bietet Norwegian Onewaytickets und damit maximale Flexibilität. Ein hohes gut dem Netzwerk und Hochpreisfluglinien zumeist nicht nachkommen.
Aufgrund eines Open-Skies-Abkommens darf jede EU-Fluggesellschaft von jedem internationalen EU-Flughafen in die USA fliegen. So dürfte zum Beispiel Lufthansa von Mailand oder Paris New York oder Air France on Düsseldorf nach Chicago fliegen. In der Praxis jedoch wird dieses seit einigen Jahren ratifizierte Abkommen von den klassischen Flaggcarriern nicht genutzt. Damit wurde das Abkommen - das von der EU und den USA geschlossen wurde um Konkurrenz und damit mehr Kapazitäten und marktgerechte niedrigere Preise zu schaffen - von den alteingesessen Airlines absurdum geführt: Einzig British Airways ist mit der Luxusmarke "Open-Skies" in fremden Märkten präsent - ansonsten herrscht ähnlich wie auf den Europastrecken ein "Nichtangriffspakt" um durch künstliche Verknappung Höchstpreise durchzusetzen. 

Das zu ändern ist der große Plan der Norweger - die mit einem modernen Produkt wie es z.B. Air Asia, Jetstar oder FlyScoot in Asien erfolgreich praktizieren - antreten: Ein Oneway-Tarifsystem bietet maximale Flexibilität: Man kann nur eine Strecke fliegen und von wo anders wieder zurück - ideal für Weltreisende und Backpacker. Zum Beispiel kann man Oneway nach Brasilien, von dort in die USA und dann bilig mit Norwegian als Oneway wieder zurück fliegen. Das ermöglicht neue und viel flexiblere Reiseoptionen.

Zudem zahlt man nur einen günstigen Basistarif und muss keine nicht benötigten Extras mitbuchen: Wer auf Bordservice oder Aufgabegepäck aber nciht vrzichten will kann dieses optional mit einem Klick hinzubestellen. Der Kunde hat also die Wahl.

Bei klasssichen Airlines gibt es nur selten realistscihe Oneway-Tarife, meist ist der Oneway ebenso teuer wie der Return, oder aber nur in teuersten Buchungsklassen buchbar und damit zum Teil teurer als ine Returnbuchung.

Norwegian plant eigenen Angaben zur Folge in den nächsten Jahren in ganz Europa Lansgtrecken anzubieten. So sucht die Airline aktuell Mitarbeiter für Langstreckenflüge ab dem Standort Dublin. Auch Madrid und Barcelona seien als Standorte im Gespräch - wobei nach der Gebührensenkung an spansichen Airports durch die spanischen Regierung auch Kontinentalstrecken erwartet werden dürften. Langstrecken könnten so auch von Deutschen Flughäfen in Ballungsgbieten wie Köln-Bonn, Berlin oder Hamburg aufgenommen werden - alle drei Flughäfen wurden von Norwegian kürzlich als wichtige Wachstumsmärkte bezeichnet.

Norwegian hat erst in diesem Winterflugplan Deutschland in den Fokus gerückt, so fliegt die Fluglinie neben den bestehenden Strecken in die nordische Heimat nun auch zwischen Deutschland und Spanien und das ab 29€ pro einfachem Flug und das mit Gratis WiFi an Bord.

Mit Spannung wird in der Branche zudem die Reaktion von Ryanair erwartet: Schon vor Jahren hatte Michael O´Leary einen Ableger von Europas beliebtester Fluglinie für den Langstreckenmarkt angekündigt.

Mit der Aufnahme von Langstrecken ab London und wahrscheinlich bald als Dublin dürfte sich O´Leary herausgefordert fühlen.

 Bislang haben die klasssichen Fluglinien - im Europaverkehr fast alle defizitär - auf die Langstrecken gesetzt. Sollte eine zweite oder dritte Low-Cost-Fluglinie in den Lansgtreckenmarkt einsteigen würde das die Branche ebenso verändern wie das LCC-Wachstum vor gut zehn Jahren.

Neben den Langstreckenflügen hat Norwegian zudem einen Ausbau der Kurzstreckenoperationen ab London-Gatwick mit Flügen nach Buapest (in direkter Konkurrenz zu Ryanair, Wizzair, easyJet), Catania, Santorini, Korfu und Larnaka angekündigt. Alle Strecken werden ab Gatwick bereits von easyJet geflogen.

In Deutschland bedient Norwegian unter anderem Berlin, Köln-Bonn, München und Hamburg.

Zu Norwegian

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