Paris ist die Stadt der Liebe. Und die überragende Metropole der französischen Kultur. Wer denkt da beim Urlaub in Paris schon ans schnöde Mammon, d. h.  ans Sparen? Antwort: Exbir natürlich! Deshalb möchten wir euch an dieser Stelle den Paris Pass näher vorstellen. Mit diesem City-Pass erhält man für einen Festpreis von z. B. 160 Euro (normaler Preis eines 4-Tages-Pass für Erwachsene) Zugang zu einer Fülle kostenpflichtiger Pariser Top-Attraktionen. Insgesamt 60 Besuchsziele und Touren stehen frei und unlimitiert zur Auswahl. Schon nach einer überschaubaren Zahl besuchter Attraktionen rechnet sich der Deal, wenn man die regulären Eintrittspreise zugrunde legt, die man ohne den Pass zahlen müsste. Allerdings: Für alle Paris-Besucher - dies sei schon an dieser Stelle erwähnt - lohnt sich der Kauf des Passes nicht.

Der Paris Pass ist eine Karte, die u. a. freien Zugang zu 60 Pariser Top-Attraktionen und Touren bietet.
Weitere (Kosten- und Zeit-)Vorteile des Paris Passes sind:

- Unlimitierte Fahrten mit allen Pariser Metros, RER, Bussen, Straßenbahnen, SNCF-Vorortzügen und der Montmartre-Seilbahn in den Zonen 1-3. Diese Zonen decken die komplette Pariser Stadtmitte ab.
- Kostenlose Mitfahrt mit dem "hop-on-hop-off" Bus (2 Tage)
- Auch an stark frequentierten Attraktionen kann man als Pass-Besitzer einfach an den Warteschlangen vorbeigehen: skip lines - save time! Am Kassenhäuschen stehen fällt ohnehin weg. Gleiches gilt für den mitunter schwierigen Fahrkartenkauf (auf Französisch herausfinden, welchen Fahrschein man jeweils benötigt und was er kostet). Zudem erhält man mit dem Pass kostenlos einen handlichen Paris-Pass-Reiseführer (120 Seiten, enthält u.a .Infos zu Öffnungszeiten), der einem eine effektive (und somit zeitsparende) Planung individueller Sightseeingtouren erlaubt.

Die unbeschränkte Mobilität und die Zeitersparnisse stellen sicher, dass man mit seinem Paris Pass auch real (und nicht nur in der Theorie) so viele Sehenswürdigkeiten erreichen kann, dass sich der Erwerb wirklich rechnet!

Einige Bemerkungen zur Vorsicht noch:

a) Hinsichtlich der Gültigkeitsdauer des Passes gilt ein Kalendertag als Tag. Wenn man also einen 2-Tages-Pass z. B. erst am Montag um 16:00 aktiviert, kann man diesen Pass nur noch zu den restlichen Stunden des Montags und am folgenden Dienstag nutzen.
b) Wer über die Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle oder Paris-Orly anreist, die außerhalb der Zonen 1-3 liegen, muss für die Fahrt ins Zentrum eine zusätzlich Fahrkarte kaufen.
c) Natürlich sollte man nicht der Versuchung erliegen, als Passbesitzer nun möglichst viele Attraktionen "mitzunehmen", um maximal zu sparen. So artet der Paris Besuch leicht in unnötigen Stress aus.

Und nun die Gretchenfrage: Wie viel Geld kann man mit dem Paris Pass (bei vernünftiger Besuchsfrequenz) sparen?

Wer folgende 12 Attraktionen/Touren besucht bzw. mitnimmt, zahlt bei Entrichtung des regulären Eintrittspreises für Erwachsene in der Summe über 180 Euro: Paris Bus Tour (regulär 26 Euro), French Wine Tasting (30 Euro), Palace of Versailles (18 Euro), Seine River Cruise (12 Euro), Centre Pompidou (12 Euro), Louvre Museum (10 Euro), Grevin Wax Museum (22 Euro), Notre Dame Cathedral (8.50 Euro), Dali Museum (11Euro), Montparnasse Tower (10 Euro), Paris Opera House (12), Paris Story by Victor Hugo(10 Euro).

Dem steht - um eine realistische Bezugsgröße zu nehmen - der Preis für einen 4-Tages Paris Pass von 160 Euro* gegenüber (Erwachsene). Dazu kommt die Preisersparnis für Fahrtkosten. Eine Paris Metro Pass Travel Card kostet 12,90 Euro*. Erwachsene (ab 26 Jahren - siehe unten) können also mit dem Paris Pass gegenüber den regulären Eintrittspreisen spürbar sparen. Auch bei moderatem Sightseeing-Tempo. Dies gilt summa summarum auch für Familien mit Kindern. Und wer schnell unterwegs ist, kann das "Sparvolumen" sogar noch spürbar steigern.

Natürlich werden findige Sparprofis immer Wege finden, bei bestimmten Sehenswürdigkeiten den Normalpreis für Erwachsene, der der obigen Beispielrechnung zugrunde liegt, zu umgehen. Aber dies kostet halt Zeit - und mitunter Nerven. Auch darin liegt der Charme des Paris Passes: Wenn man ihn einmal erworben hat, braucht man sich übers Sparen keine Gedanken mehr zu machen - und spart trotzdem - unterm Strich - bei jedem Besuch einer Attraktion.

Eine Einschränkung muss man freilich machen: Für junge Menschen unter 26 aus EU-Ländern (maßgeblich ist die Staatsangehörigkeit) ist ein Erwerb des Passes wenig attraktiv. Denn viele wichtige (und an sich kostenpflichtige) Pariser Sehenswürdigkeiten sind für diese Personengruppe ohnehin kostenlos besuchbar. Ein Liste dieser Attraktionen findet Ihr hier. Darüber hinaus gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die an bestimmten Tagen des Jahres kostenlos besucht werden können. Auch diese sind unter den angegebenen Adresse aufgeführt.

Erwachsene EU-Bürger unter 26 sollten also ihre individuellen Reisepräferenzen (was will man besuchen - und wann) mit besagten Listen abgleichen und dann individuell ausrechnen, ob sich der Erwerb des Paris Passes trotz des teilweisen freien Eintritts lohnt. Häufig wird dies nicht der Fall sein.

Für Personen über 26 Jahre, Nicht-EU-Bürger und auch Familien ist der Paris Pass aber in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle ein ausgezeichneter Tipp!

Zum Paris Pass

* Preisangeben Stand Januar 2013


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